Autor: Sabine Adameit (Seite 71 von 156)

Arme Menschen

Was sind das für arme Menschen
Die keine Liebe geben
Geschweige denn
Annehmen können
Die sich mit einem dicken Panzer umgeben
Der nichts an sie heranlässt
Die sich betrinken müssen
Um eigene Gefühle und
Bedürfnisse zu spüren
Die sich nichts Gutes tun
Nichts Liebes annehmen
Damit sie sich nicht daran gewöhnen
Weil ja der Verlust zu weh tut
Gefühle zu zeigen
Sich verletzlich zu machen
Schwäche zu zeigen
Wenn sie Liebe geben
Oder gar bekommen
Was sind das für arme Menschen
Die Liebe nicht leben können.
Copyrights Sabine Adameit

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Angst

 

 

Angst
Nicht greifbar
Immer anwesend
Sie wächst
Unbewusst und unterschwellig
Die Angst
Vor der Zukunft
Vor dem Unbekannten
Vor Not und Leid
Vor Krankheit und Armut
Vor Hilflosigkeit und Abhängigkeit
Vor Absenz von Entscheidungsmöglichkeit
Vor simpler Geldnot
Angst vor Elend und Einsamkeit
Im Alter
Copyrights Sabine Adameit

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Altersarmut

Alter in Armut

Mein Leben lang gearbeitet, geschuftet
Aufgeopfert für die Firma
Für einen Hungerlohn
Konnte kaum
Die Familie ernähren
Nie verzagt
Immer weitergebuckelt
Nun sind die Kinder
Aus dem Haus
Haben ihr eigenes Leben
Die Frau starb an Krebs
Nun, mit 75 Jahren
Sitze ich im Rollstuhl
Blicke auf mein Leben zurück
Aus meinem kleinen
Kargen Zimmer
In das ich geschoben wurde
In ein Heim
Das ich mir nicht aussuchen konnte
Weil das Geld fehlt
Ein Leben für die Familie
Immer nur gespart
Um den Kindern
Wünsche zu erfüllen
Ihnen eine gute Ausbildung zu ermöglichen
Meiner Frau konnte ich nichts bieten
Das bißchen, was wir hatten
Bekamen die Kinder
Sie haben nun ihr eigenes Leben
Da ist für mich kein Platz
Was sollen sie auch
Mit einem alten, kranken Mann anfangen?
Mit den Enkeln kann ich nicht spielen
In meinem Rollstuhl
Vor meiner Sauerstoffmaske
Haben sie Angst
Das kann ich verstehen
Ich will ihnen ja auch nicht
Zur Last fallen
So lebt jeder sein Leben
Meines gab es nicht.
Copyrights Sabine Adameit

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Die Botschaft

We are the World

Wenn christliche Feiertage
Ein Ende haben
Sollte die Botschaft
Jedoch nicht sterben
Lasst sie uns weitertragen
Im Herzen behalten
Lasst sie uns
Eine Mahnung
Eine Erinnerung sein
Sie jeden Tag leben
Die Botschaft
Gutes zu tun
Uns um Andere zu kümmern
Unsere Sorgen zu relativieren
Im Leid der Anderen
Die kein Zuhause haben
Keine Heimat
Die vertrieben wurden
Weil unser Staat Waffen liefert
Um Kriege anzuzetteln
Die keiner will
Die keiner braucht
Nur Leid und Not hinterlässt
Weil eine Minderheit
Geld damit verdient
Wir sind die Mehrheit
Wir haben die Macht
Wenn wir nicht schweigen
Wir akzeptieren nicht
Wir lehnen uns auf
Um unsere Botschaft
Zu verkünden
63 Menschen
Die den Reichtum
Der Menschheit innehaben
Dürfen unser Leben nicht bestimmen
Wir sind stärker
Wir dürfen uns
Diese Ungerechtigkeit
Nicht bieten lassen
Wir sind so stark
Wenn wir zusammenhalten!
Copyrights Sabine Adameit

 

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Im Namen der Menschlichkeit

Der Glaube hat so viele Namen
So viele Varianten
Sogar unser Gott
Trägt viele Namen
Aber eines eint uns
Eben dieser Glaube
An eine höhere Macht.
Ein Feiertag
Führt uns zusammen
In der Einigkeit
Des Wissens
Christus ist auferstanden
Gestorben und gelitten
Für uns Menschen
Die ihrem Egoismus frönen
Ihren Eitelkeiten
Ihrer Gewinnsucht.
Lasst uns besinnen
Auf das Wesentliche
Auf die Liebe
Zum Mitmenschen
Egal welcher Hautfarbe
Herkunft oder welchen Standes
In dieser Zeit
Ist es wichtiger
Denn je
Eigene Eitelkeiten
Und Interessen zurückzunehmen
Im Namen der Menschlichkeit.
Copyrights Sabine Adameit

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