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Ich bin, was ich erlebe
Geboren in Schmerzen
Gelebt die Not
Erfahren den Verlust
Die Lieblosigkeit
Ignoranz und Brutalität
Ich wurde gemacht
Aus Liebe und Obhut
Behütet und beschützt
Brach aus
Um Leben zu erfahren
Verwirrt durch Grausamkeit
Hass und Neid
Um reumütig zur Liebe
Zurückzukehren
Die mir beschert wurde
Die die Welt mir verwehrte
Ich bleibe Zuhause
In meinem Nest
Nachdem ich Leben
Menschen, Länder kennenlernte
So dankbar geworden
Leben auf der Sonnenseite
Nun weiß ich es zu schätzen
Ohne die Welt, die Menschen zu kennen
Zu erleben und erfahren zu haben
Wäre ich niemals so dankbar
Dass Leid und Not
Mich nur berührten
Ich so viele Grausamkeiten
Nicht erleben musste
Um mich und
Mein kleines Leben
Dankbar anzunehmen.
Es geht mir so gut.
Copyright Sabine Adameit

Jenseits unserer Vorstellung
Unserer Erfahrung und Erkenntnis
Unserer Bildung, unseres Wissens
Leben Gedanken, Ideen
Phantasien, Intelligenzen
Könnte es sein,
Dass es andere Welten gibt
Unserem Horizont
Weit überlegen
Weise und friedvoll
Harmonisch und freundlich
Universen, die miteinander
Im Einklang leben
Ohne Feindschaft
Ohne Kriege
Jeder hat sein Auskommen
Hunger und Not
Vollkommen unbekannt
Eine Gemeinschaft
Mit einem Ziel
Zu forschen, zu lernen
Mit sich im Einklang zu sein
Einig in Geist
Und Seele
Ohne Hass und Neid
Ohne Eigennutz und Egozentrik
Ohne Aggressionen und Bosheit
…
War das ein schöner Traum
Vom Jenseits
Copyright Sabine Adameit

Fear
Schlaf
Warum magst du mich nicht?
Immer wieder biedere ich mich dir an.
Du lässt mich nicht
Zur Ruhe kommen.
Nähere ich mich dir,
Dann stößt du mich von dir.
Lass mich doch endlich
Entspannen, erholen.
Was habe ich dir angetan?
Bist du eifersüchtig,
Weil ich die Nacht liebe?
Fühlst du dich verkannt und verstoßen?
Lege ich mich zu dir,
Finde ich nicht die Ruhe,
Die du mir geben solltest.
So gerne wäre ich deine Freundin,
Warum verstößt du mich?
Sind es die Ängste,
Die du heraufbeschwörst,
Wenn ich zur Ruhe komme?
Vor denen du mich bewahren willst?
Schützt du mich vor
Schlimmen Träumen?
Gönnst du mir die schönen
Träume nicht?
Schlaf, sei gnädig,
Sei mein Freund
Copyright Sabine Adameit
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