Kategorie: Lyrics (Seite 40 von 67)

Herbst

corn

Herbst

Der Herbst der Jahre
Wirft trübe Schleier
Haare werden grau
Erinnerung in klarem Nebel
Heute wird unwichtig
Gestern war das Leben
Das aktive, schmerzhafte,
Schöne, lebendige
Körper rächt sich nun
Am früheren Raubbau
Schritte werden schwer
Bewegung mühsam
Geist bleibt rege
Wenn Gott will
Ist es Gnade
Oder Fluch?
Träumen von der Kraft
Der Energie
Die einst mal war
Vergessen wäre manchmal Segen
Doch Verstand bleibt gnadenlos
Hilfreich nun
Die Besonnenheit und Milde
Vergeben wird leichter
Gnädiger, verständnisvoller
Wirst du nun
Nach den vielen Fehlern
Aus denen du lerntest
Jugend kommt immer näher
In der Erinnerung
Wild und ungezähmt
Mit großen Zielen
Die du verwirklicht hast
Oder die sich zerschlugen
Rückblick in Harmonie
Im Ohrensessel
Mit Decke auf dem Schoß
Mildes Lächeln
Genießerische Sehnsucht
Nach den Tagen
Im Frühling
Den Tänzen im Sommer
Den Phasen des Aufbaus
Des Nestbauens
Nun begehen sie deine Fehler
Deine Kinder
Denen du so vieles
Ersparen wolltest
Und du lernst
Sie müssen sie selber begehen
Ihre eigenen Lehren
Daraus ziehen
Wie schön
Du hast es hinter dir
Keine Zwänge mehr
Keine Pflichten
Nur noch du
Deine Vergangenheit
Dein Leben
Und dessen Früchte
Der Herbst der Jahre
Die Zeit für ein Resumee
Zeit zu verzeihen
Anzunehmen und sich
Einfach nur zurückzulehnen.
Du erwartest den Winter
Leicht ängstlich
Aber auch erwartungsvoll.
Jetzt ist die Zeit
Nur an dich zu denken
Dich zu verwöhnen
Andere machen zu lassen
Und sich daran zu erfreuen.
Copyright S. Adameit

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Wir

dancing-in-the-rain

Dancing in the Rain

Unser kleiner Frieden
Hüllt uns ein
Wie die sanfte Nacht
Arm in Arm
Lassen wir uns verwöhnen
Wallender Wind
Küsst uns zärtlich
Nicht immer einig
Aber immer füreinander da
In unserem kleinen Nest
Jeden Augenblick schlürfen
Jeden Tag genießen
Du bist die Sonne
Ich bin der Mond
Ich schenk dir die Sterne
Du mir den Morgen
Mit deinem Lächeln
Mit deiner Liebe
Das größte Geschenk
Wenn zwei sich finden.
Copyright S. Adameit

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Einheit

tag-der-deutschen-zwietracht

Tag der deutschen Zwietracht

So ein denkwürdiger Tag
Ich durfte ihn erleben
Von der anderen Seite
Ein ganzes Volk hinter Mauern
Nach Jahrzehnten
Wurde es befreit
Ein Volk indoktriniert
Von sozialistischen Zielen
In der Theorie so gut
In der Praxis Folter
Aberkennung eigener Meinung
Linientreue gefördert
Eigenes Denken bestraft
Reisen verboten
Ausreisen erst recht
Ein Volk hinter Mauern
Blick versperrt
Keine Aussicht
Keine Hoffnung
Und gerade darum
Ein Volk steht auf
Wehrt sich
Zeigt seine Macht
Was für ein Tag
Politik, Doktrin
Gibt sich geschlagen
Durch friedlichen Widerstand
Vier Worte bekommen Macht
Wir sind das Volk
Lassen Mauern fallen
Bewirken Freiheit
Einzigartig, überwältigend
Und beispiellos
Der Wille des Volkes
Setzt sich durch
Ohne Waffen
Ohne Attentate
Vier klare Worte
Wir sind das Volk!

Wie wird diese einmalige Bewegung
Heute missbraucht.
Sie kamen in ein tolerantes
Demokratisches Land
Und einige „Betroffene“
treten es nun mit Füßen.

Copyright Sabine Adameit

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Opfer

versagen

Täter…Opfer

Du bist es nicht
Wirst nicht geboren
Als Opfer
Lässt es mit dir machen
Glaubst es selber
Irgendwann
Macht sie sich selbstständig
Diese Opferhaltung
Es liegt in deiner Hand
Dich so zu sehen
Oder den anderen Weg zu wählen
Ohne zum Täter zu werden
Deine Entscheidung
Dein Schicksal in die Hand zu nehmen
Egal, was dir angetan wurde
Irgendwann ist die Zeit
Für deine Wahl
Du machst oder
Du nimmst an
Es gehören immer zwei dazu
Ein Täter und ein Opfer
Den einen gibt es
Nicht ohne den anderen
Keine Entschuldigung
Keine Schuldverschiebung
Letztlich
Geht es nur um dich
Und deine Wahl.
Copyright Sabine Adameit

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Resümee

resumee-i

Erkenntnis

Verirrt, oft geirrt
War so sicher
Und lag so falsch
Neu erkannt, umbenannt
So vieles nicht verstanden
Oder viel zu spät
Immer wieder verkannt
Chancen, Wünsche
Ideale und Ziele
So oft abgelenkt
Vom Weg abgekommen
Mich nicht ernst genommen
Unwichtiges verfolgt
Ich untergeordnet
Zum Schweigen verurteilt
So viele Fehler
Halfen mir
Meinen Weg zu finden
Über viele Umwege
Gestolpert auf begradigten Pfaden
Um das Eigene
Das Ziel zu erkennen
Was wären wir ohne unser Fehl
Ohne falsche Entscheidungen
Ohne unsere Missgeschicke
Was hätten wir gelernt
Wenn wir nur hinterhergelaufen wären
Gefolgt und gehorcht hätten
Wir sind
Was wir sind
Nur durch eigene Fehler
Erkenntnis und Scham
Reue und Revidieren
Hinterfragen und Umdenken
Mit Glück
Finden wir so den einzig richtigen
Unseren eigenen Weg.
Copyright Sabine Adameit

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