Schlagwort: Demokratie (Seite 1 von 3)

Alles vergessen

Noch gar nicht lange her

da gab es Leid, Schmerzen,
Hass und Gewalt.
Mensch zerstört Heimat
im Namen des Volkes.
Mensch hungert,
Mensch darbt,
verliert alles.
Seinen Glauben an das Vaterland,
seinen Glauben an das Gute.
Mensch muss mitansehen,
wie alles zerstört wird,
im Namen eines Vaterlandes,
das nie eins war.
Im Namen von Führern,
die ihrem Machtwahn
das Wohl des Volkes,
seiner Menschen opfert.
Nach gerade einmal
70 Jahren ist alles vergessen.
Der Schrei nach dem Vaterland,
dem Menschen nichts wert sind,
ist wieder da.
Wieder geht es nur um eigene Pfründe,
um Stolz auf etwas,
das nicht wir erarbeitet haben,
sondern unsere Vorfahren,
Menschen, die noch wussten,
was Moral, Ethik
und Stolz bedeuten.
Unsere Familien,
die noch lebten,
was Stolz wirklich beinhaltet.
Eigenes erarbeitet, erschaffen,
aus eigener Kraft.
Mutiert nun zum falschen
Stolz auf ein Land,
Mit ewig Unbelehrbaren
Für die man sich schämen muss,
die nichts gelernt haben,
aus den Fehlern,
die dumpfer Nationalstolz verursachen kann.
Armes, bedauernswertes Deutschland,
du reiches, freies Land.
Wird sich deine Geschichte wiederholen?
Ist denn alles vergessen?
©Sabine Adameit

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Hört auf zu jammern

 

Es ist Zeit.
Alle vier Jahre
Haben wir die Wahl.
Die Chance,
Unsere Vorstellungen,
Unseren Unwillen kundzutun.
Politik gestalten wir,
Nicht die Anderen.
Auf uns kommt es nun an.
Wir können nichts ändern?
Wenn nicht wir,
Wer dann?
Hört auf,
Trotzig mit den Füßen zu stampfen.
Werdet erwachsen.
Fühlt Euch verantwortlich.
Unsere Politiker
Habt Ihr gewählt.
Die Mehrheit unseres Volkes.
Damit seid Ihr unzufrieden?
Dann ändert es.
Nicht auf dem Sofa,
Nicht auf facebook,
Sondern an der Wahlurne.
Wir haben das große Privileg,
Für Frieden und Freiheit zu kämpfen.
Demokratie ist nicht selbstverständlich.
Sie ist erarbeitet.
Lasst nicht zu,
Dass die Vergangenheit
Wieder eine Zukunft bekommt.
Werdet aktiv und
Hört auf zu jammern.
Copyrights Sabine Adameit 

 
 

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Ich will nicht

Nazi

Gegen das Vergessen


an morgen denken
In einem Land,
wo Menschen sich nicht mehr
frei bewegen können.
Ständig in Angst leben müssen,
misshandelt, überfallen
oder getötet zu werden.
Mit Plattitüden konfrontiert werden,
dass andere Menschen uns die
Butter vom Brot nehmen,
zu gut gekleidet seien,
obwohl sie doch gerade
aus einem Kriegsgebiet kommen.
Daran denken,
was unsere Kinder
in dieser Atmosphäre noch erleben werden,
wo täglich Flüchtlingslager angezündet,
Ausländer unverhohlen angefeindet werden.
Damit leben, dass Menschen
andere in die zweite und dritte Klasse abschieben,
nur wegen ihrer Hautfarbe und Herkunft,
nur damit sie ihr jämmerliches, nicht vorhandenes
Selbstbewusstsein vermeintlich stärken.
In einem Land leben,
in dem Menschen gnadenlos
und unbarmherzig, nur sich am nächsten,
die Augen verschließen vor
der großen Pein, der großen Angst,
in der so viele Menschen leben müssen.
Tatenlos zusehen,
wie dieses Land wieder
im braunen Sumpf versinkt.
Parolen gröhlend, die hohle Masse,
mit Bierflasche in der Hand, Fahnenschwenkend,
sich zur Herrenrasse ernennt.
Schweigen und später sagen müssen,
ich habe von nichts gewusst und
nichts getan, um diesem Mob Einhalt zu gebieten.
Mich nicht mehr schämen müssen
für mein eigenes Land.
...wieder dieselben Fehler begehen.
...wieder wegschauen.
Ich will in den Spiegel schauen,
sagen können:
Ich habe alles Menschenmögliche getan,
um dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten.
Copyrights Sabine Adameit

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Der Diktator

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Wohin gehst du

Earth

Earth

Wohin gehst du

Freiheit
Chancengleicheit
Bildung
Kultur
Demokratie
Wir haben dich so schlecht behandelt
Mit Füßen getreten
Für selbstverständlich gehalten
Verlasse uns nicht
Es gibt so viele
Die dich zu schätzen wissen
Höre nicht auf die Krakeeler
Sie sind nicht die Mehrheit
Sie sind nur laut
Aber durch und durch hohl
Bleib bei uns
Achte nicht auf sie
Lass dich nicht beirren
Wir ehren dich
Und halten dich
Gib uns deine Kraft
Ohne dich
Sind wir verloren.
Copyrights Sabine Adameit

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