Schlagwort: Krankheit (Seite 2 von 2)

D wie Demenz

Dumpf und düster
Dämonenbesetzt
Drohende Dunkelheit
Demütigende Dämmerung
Dasein dement
Diffuse Dialoge
Definitiv depressiv
Drohende Dominanz
Deutlicher Defekt
Defizite des Denkens
Dubiose Details
Damals Daheim
Drängen Denkmalgleich
Desolater Druck
Dürftige Defensive
Derartige Diagnose
Der Doktoren
Deswegen desperate
Diffizile Dualität
Derzeitiges Dilemma
Drastische Divergenz
Der Darstellung
Dauerhaft drohende Debilität
Dramatischer Durchbruch
Der dahinrafft
Degradiert degeneriert
Durchhalten durchbeißen
Dennoch dagegen
Dürftiges Dahinsiechen
Demotivierender Dauerzustand
Diabolische Demenz.
Copyrights Sabine Adameit

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Gedanken eines Pädophilen

Misshandlung

Vorwort:

Dieser Text soll die kranken, wirren Gedanken eines Pädophilen aufzeigen, die seine Taten vermeintlich entschuldigen, erklären und in seinen Augen rechtfertigen.

Zarte blühende Lippen
Berühren meinen welken Körper
Dieser Genuss den
Kleinen Körper zu spüren
Unerfahren und unschuldig
Liebt er mich
Ich fühle mich jung
Ich fühle mich frei
Er gibt mir Kraft
Dieser kleine Mensch
Zart und weich
Willenlos, formbar
Verfügbar, benutzbar
Manchmal überkommt
Mich die Scham
Doch die Lust
Die Begierde
Ist zu stark
Er will es doch
Ich tue ihm
Nichts Böses an
Ich liebe ihn doch
Will nur Zärtlichkeit
Ein bißchen Liebe
Das kann doch
Keinem schaden
Was wollt ihr von mir
Ich begehre die Unschuld
Ich will nur Liebe
Etwas Zärtlichkeit
Frauen verachten mich
Männer verhöhnen mich
Ich bin kein Mann
Sagen sie
Kinder respektieren mich
Sie lieben mich
Und ich
Liebe sie.
Copyrights Sabine Adameit

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Angst

 

 

Angst
Nicht greifbar
Immer anwesend
Sie wächst
Unbewusst und unterschwellig
Die Angst
Vor der Zukunft
Vor dem Unbekannten
Vor Not und Leid
Vor Krankheit und Armut
Vor Hilflosigkeit und Abhängigkeit
Vor Absenz von Entscheidungsmöglichkeit
Vor simpler Geldnot
Angst vor Elend und Einsamkeit
Im Alter
Copyrights Sabine Adameit

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Altersarmut

Alter in Armut

Mein Leben lang gearbeitet, geschuftet
Aufgeopfert für die Firma
Für einen Hungerlohn
Konnte kaum
Die Familie ernähren
Nie verzagt
Immer weitergebuckelt
Nun sind die Kinder
Aus dem Haus
Haben ihr eigenes Leben
Die Frau starb an Krebs
Nun, mit 75 Jahren
Sitze ich im Rollstuhl
Blicke auf mein Leben zurück
Aus meinem kleinen
Kargen Zimmer
In das ich geschoben wurde
In ein Heim
Das ich mir nicht aussuchen konnte
Weil das Geld fehlt
Ein Leben für die Familie
Immer nur gespart
Um den Kindern
Wünsche zu erfüllen
Ihnen eine gute Ausbildung zu ermöglichen
Meiner Frau konnte ich nichts bieten
Das bißchen, was wir hatten
Bekamen die Kinder
Sie haben nun ihr eigenes Leben
Da ist für mich kein Platz
Was sollen sie auch
Mit einem alten, kranken Mann anfangen?
Mit den Enkeln kann ich nicht spielen
In meinem Rollstuhl
Vor meiner Sauerstoffmaske
Haben sie Angst
Das kann ich verstehen
Ich will ihnen ja auch nicht
Zur Last fallen
So lebt jeder sein Leben
Meines gab es nicht.
Copyrights Sabine Adameit

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So viele Fragen

Plötzlich ist es da,
das Ende,
meiner Träume,
meines Lebens.

Ich spüre,
die Uhr läuft ab.
Das Leben
zieht an mir vorbei.

Ist es wirklich schon so weit?
Es ging alles so fürchterlich schnell.
Habe ich etwas verpasst?
Habe ich wirklich gelebt?

Vergangenes wird so klar,
Zukunft so fern,
so schwer,
keine Ziele mehr.

Will ich noch mehr?
Will ich noch weiter?
Ich weiß es nicht.
Nur eines ist noch wichtig.

Ich rede nun in der Vergangenheit.
Hatte ich ein erfülltes Leben?
Es war hart.
Es war schön.

Darf ich schon gehen?
Will ich schon gehen?
Muss ich schon gehen?
Die Kraft lässt nach.

Der Wille wird schwach.
Soll ich aufgeben?
Oder stelle ich mich
noch einmal dem Leben?

So viele Fragen,
beantworten wird sie nur einer.
Er hat mich immer geführt
und er läßt mich nie alleine.

©Sabine Koss

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