Schlagwort: Leben (Seite 16 von 30)

Was kann ich sonst tun?

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Zukunft

 

Manchmal habe ich das Gefühl
Sie haben mich geschafft
Ignoranz, Unkenntnis und Unwissenheit
In so geballter Form
Macht mich immer stiller und nachdenklicher
Wie soll eine Gesellschaftsform
Ohne Wissens- und Herzensbildung bestehen?
Jeder denkt nur noch an sich
So viele Menschen
Fallen auf Blender herein
Eruieren keine Quellen
Hinterfragen nicht
Erliegen nur Schlagzeilen
Laufen hinter Sprücheklopfern her
Die nichts zu bieten haben
Haben kein Interesse
Sich zu bilden
Und zu informieren
Plappern Polemik nach
Wählen nur noch aus Protest
Ohne das Programm zu kennen
Was kann ich da noch tun
Was kann ich da noch sagen?
Es gibt keine Diskussionsebene
Weil keine Basis da ist
Keine reele Information
Kein Bedürfnis
Sich eine eigene Meinung
Aufgrund von Fakten zu bilden
Eine Demokratie
Eine soziale Gesellschaft
Lebt von Menschen
Die neugierig sind
Die Kenntnisse haben
Die analysieren
Und differenzieren können
Ohne diesen Hintergrund
Haben wir keine Chance
Eine soziale Gemeinschaft
Zu bilden und
Eine Zukunft
Für unsere Kinder zu gestalten
Können wir gegen so viel Ignoranz
Und Unwissenheit bestehen?
Jeder denkt nur noch
An seinen eigenen Vorteil
Andere Schicksale interessieren nicht
Unser soziales System ist eine Farce
Wenn jeder nur noch
An sich und seine Vorteile denkt
Wenn jeder nur noch Grenzen setzt
Hautfarbe und Religion diskriminiert
Nicht mehr an den Menschen
Das Individuum glaubt
Egal, welcher Herkunft und Kultur
Wenn wir Menschen uns untereinander
Nicht mehr als Menschen
Lebewesen, als Gemeinschaft sehen
Dann werde ich still
Dann verläßt mich die Hoffnung
Dann sehe ich keine Chance
Friedlich miteinander leben zu können
Da hilft auch kein Schimpfen
Auf die Politik und deren Vertreter
Dann haben wir diese verdient
Weil sie genau diesen
Unseren Egoismus und Eigennutz repräsentieren
Und dennoch
Ich gebe nicht auf
Ich werde weiter gegen
Plattitüden und Polemik kämpfen
Ich werde weiter versuchen
Zum Nachdenken anzuregen
Was kann ich sonst tun?
Copyright Sabine Adameit

 

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Finally … Die zweite

Heart

Alles grau
Trist und fad
Die langen Jahre
Des Alleinseins
Zeigen ihre Spuren
So viele nette Freunde
Aber er fehlt
So lange warte ich schon
Gibt es ihn überhaupt?
Ja, ganz sicher
Ich kenne ihn
Er weiß nicht
Dass ich auf ihn warte
Die Zeit ist noch nicht reif
Er ist noch nicht soweit.

Was für Farben
Welch Vielfalt plötzlich
In meinem Leben
Du besuchst mich
Nimmst mich in den Arm
Läßt mich nicht mehr los.
Welch ein Glücksgefühl
Unbeschreibbare Freude
Lachen und tanzen
Reden und streiten
Endlich darf ich wieder leben.

Finally ❤
Copyright Sabine Adameit

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Armut

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In the Ghetto

Wie wird Armut definiert?
Ist es einfach nur der Mangel an Geld?
Ist es nicht auch der Verlust von
Selbstbewußtsein
Nicht mehr dazuzugehören
Akzeptiert zu werden
Weil
Konzerte, zu teuer
Kneipe, geht nicht
Museum kostet Eintritt.
Es ist nicht der Hunger
Es ist der Ausschluss aus
Der sozialen Gemeinschaft
Der Kultur und
Den Gemeinsamkeiten,
Die Geld kosten.
Kino geht nicht
Zu teuer
Einladen geht nicht
Zu teuer
Geburtstage mitfeiern
Geht nicht
Kein Geld für ein Geschenk.
Harz IV raubt
Das Selbstverständnis
Das Selbstwertgefühl
Die Existenz.
Es geht nicht nur darum
Den Hunger zu stillen
Armut ist viel existenzieller.
Sie raubt jegliche Kommunikation
Jeglichen Anschluss an Gemeinsamkeiten.
Wer arm ist
Wird ausgeschlossen
Aus dem Leben
Aus jeglicher Möglichkeit
Den einfachsten, selbstverständlichsten Dingen,
wie Gäste einzuladen
Gemeinsam etwas zu unternehmen.
Armut heißt
Nur noch den Körper ernähren zu können.
Herz dürstet
Und verhungert.
Armut in einem reichen Land
Hungert nicht
Verdurstet nicht
Sie lässt die Seele sterben.
Copyrights Sabine Adameit

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Steh still

alter

Alter

Nach so langer Zeit
Geht es mir gut
Einfach nur gut
Darf ich diesem Frieden
Dieser Harmonie trauen?
Das ganze Leben
Auf und ab
Gestiegen, gefallen
Nie zur Ruhe gekommen
Jetzt ist sie da
Ich genieße jeden Atemzug
Ohne Sorgen
Ohne Probleme
Gibt es das wirklich
Ein Leben ganz ohne Kummer
Ohne Not und Schmerzen?
Im wahrsten Sinne des Wortes
Ist es zu schön
Um wahr zu sein
Steh still Welt
Du hast dich genug gedreht
Bleib so
Halte mich
In diesem Moment
Kann ich gehen
Habe alles erlebt
So viele Leben gelebt
Es ist genug
Steh still
Copyright Sabine Adameit

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Es geht mir gut

Ich bin, was ich erlebe
Geboren in Schmerzen
Gelebt die Not
Erfahren den Verlust
Die Lieblosigkeit
Ignoranz und Brutalität
Ich wurde gemacht
Aus Liebe und Obhut
Behütet und beschützt
Brach aus
Um Leben zu erfahren
Verwirrt durch Grausamkeit
Hass und Neid
Um reumütig zur Liebe
Zurückzukehren
Die mir beschert wurde
Die die Welt mir verwehrte
Ich bleibe Zuhause
In meinem Nest
Nachdem ich Leben
Menschen, Länder kennenlernte
So dankbar geworden
Leben auf der Sonnenseite
Nun weiß ich es zu schätzen
Ohne die Welt, die Menschen zu kennen
Zu erleben und erfahren zu haben
Wäre ich niemals so dankbar
Dass Leid und Not
Mich nur berührten
Ich so viele Grausamkeiten
Nicht erleben musste
Um mich und
Mein kleines Leben
Dankbar anzunehmen.
Es geht mir so gut.
Copyright Sabine Adameit

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