Schlagwort: Loslassen (Seite 2 von 3)

Die Liebe und der Tod

 

lebens-lauf

Lebens Lauf

Schlaflos, hilflos
Machtlos, schwankend zwischen
Kämpfen und Loslassen
Hoffnung nicht aufgeben
Schicksal, Bestimmung akzeptieren
Nicht akzeptieren oder
Den Lauf der Dinge annehmen
Einfach nur Gott vertrauen
Glauben leben
Darauf vertrauen
Dass ich nichts ändern kann
Dass alles vorbestimmt ist
Nicht in meiner Macht liegt
Zu verhindern
Oder überzeugt sein
Dass ich sein Werkzeug bin
Und meine Kraft
Meine Liebe einsetze
Alles zu versuchen
Das Rad zu wenden
So schwierig
Glauben zu leben
Ohne ihn zu missbrauchen
Ohne überheblich und
Eigenmächtig gegen Seinen
Willen zu agieren
Ein schmaler Grat
Zwischen helfen
Und eingreifen
In Seinen Plan
Wann weiß ich
Dass ich meine Kraft
Sinnvoll einsetze
Oder nur egoistisch agiere
Wann darf ich Leben retten
Wann muss ich loslassen
Ein schmaler Grad
Zwischen akzeptieren
Und helfend agieren
Immer wenn ich
Vor dieser Frage stehe
Schließe ich die Augen
Spüre mein Gegenüber
Das gehen muss
Das ich so liebe
Das ein Leben mit mir verbracht
Und dann
Gibt es keine Fragen mehr
Keine Zweifel
Dann nimmt er mich
An die Hand und
Flüstert: vertraue mir
Und wenn ich zuhöre
Werde ich ganz still
Spüre eine große Wärme
Und weiß
Wenn es so weit ist
Ist alles gut
Alles so klar
In meiner kleinen Welt
Wird eine große Lücke entstehen
Doch unsere Seelen
Bleiben eins.
Der Tod kann trennen
Die Liebe stirbt nie.
Copyrights Sabine Adameit

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Herbststimmung

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Autumn

Vielfalt der Farben verändert sich,
Etwas verhaltener nun.
Bedeckter, aber bunter denn je.
Es ist die Zeit des Loslassens,
Des sich Fallenlassens.
Die helle Zeit, die energiereiche,
Verabschiedet sich nun
Sie ist müde.
Geht langsam in den Winterschlaf.
Sanft lösen sich die Blätter,
Um Pflanzen zu schützen,
Vor der kalten Jahreszeit.
Tiere suchen ihre Wärme,
Machen es sich gemütlich.
Bäume befreien sich von ihrer Last,
Sie haben ihre Aufgabe erfüllt.
Pralle Früchte in Fülle verschenkt.
Zeit, um auszuruhen und
Sich zu erholen.
Endlich zu sich kommen,
Einfach nur noch Baum sein,
Ohne sich zu mühen,
Ohne an Ertrag zu denken.
Stamm und Äste befreien sich,
Bereiten sich vor,
Den harten Winter zu überstehen.
Ballast ist da nur hinderlich.
Jetzt heißt es,
Sich auf das Wesentliche
Zu konzentrieren.
Sich auf Neues vorzubereiten,
Harte Zeiten überstehen,
Um gestärkt und gefestigt
Die junge  Jahreszeit
Zu begrüßen.
Copyright Sabine Adameit

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Schlaf

Power of Religion

Fear

Schlaf
Warum magst du mich nicht?
Immer wieder biedere ich mich dir an.
Du lässt mich nicht
Zur Ruhe kommen.
Nähere ich mich dir,
Dann stößt du mich von dir.
Lass mich doch endlich
Entspannen, erholen.
Was habe ich dir angetan?
Bist du eifersüchtig,
Weil ich die Nacht liebe?
Fühlst du dich verkannt und verstoßen?
Lege ich mich zu dir,
Finde ich nicht die Ruhe,
Die du mir geben solltest.
So gerne wäre ich deine Freundin,
Warum verstößt du mich?
Sind es die Ängste,
Die du heraufbeschwörst,
Wenn ich zur Ruhe komme?
Vor denen du mich bewahren willst?
Schützt du mich vor
Schlimmen Träumen?
Gönnst du mir die schönen
Träume nicht?
Schlaf, sei gnädig,
Sei mein Freund
Copyright Sabine Adameit

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Pure Sex

pure-sex

Pure Sex

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Erfüllung

Noch nie erlebt
nicht gesucht und
dennoch gefunden
nicht geplant und
dennoch entstanden.
Schon abgeschrieben und
dennoch erfüllt.
Schon lange aufgegeben und
dennoch erreicht.
Nicht mehr zu hoffen gewagt und
dennoch bekommen.
Immer erhofft und ersehnt.
So oft geträumt,
aber nie für möglich gehalten.
Sehnsucht, Traum,
verzweifelte Hoffnung.
Kann es Wirklichkeit werden,
das Unmögliche,
Erhoffte, Ersehnte?
Ist es möglich,
das Unvorstellbare
wahr zu machen?
Loslassen, annehmen,
das ist das Zauberwort
für die Erfüllung.
Copyright S.Adameit

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