Schlagwort: Menschen (Seite 1 von 3)

Rasse

Mensch

In diesem Land gefällt ein Teint,
Der nie die Sonne gesehn.
Dort wird der Mensch verachtet,
Weil sein Haar zu rot.
Jene mögen pralles Leben,
Dort ist es total verpönt.
Hier ist die Sonnenbräune wunderschön,
Doch Farbiger, Neger, Schwarzer unerwünscht.
Auf dieser Erde gibts nur eine Rasse,
In allen Farben und Varianten,
Die Gottes Fantasie erschuf.
Sie nennt sich Mensch.
Copyrights Sabine Adameit

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Karfreitag

Sie haben dich gekreuzigt
Nicht nur damals
Sie tun es immer wieder
Sogar in deinem Namen
Nichts hat sich geändert
Vergeblich Dein Leiden
Dein Opfer
Der Neid und Hass
Egoismus und Eigeninteresse
Beherrschen die Welt
Karfreitag bleibt
Der Tag der Trauer.
Copyrights Sabine Adameit

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Sorglosigkeit

Wie einfach war es früher
Einfach ins Auto
Oder den Flieger
Ein paar Sachen packen
Hinaus ins Abenteuer
Ins fremde Land
Menschen kennenlernen
Ohne planen und grübeln
Ohne Reservierung oder
Stornierungsversicherung
Weg, raus, ganz einfach
Neues, Fremdes erleben
Loslassen, sich einlassen
Was hat sich verändert?
Ist die Welt gefährlicher
Oder sind wir zu ängstlich geworden?
Früher einfach mal nach Indien
Fürchten wir heute schon
Eine Reise in die Türkei
Was kann passieren
Was muss ich bedenken
Wo ist die Sorglosigkeit
Bloß geblieben?
Copyrights Sabine Adameit

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Ohne Plan

20160402_120726

Mare

Und jetzt
Gehts hinaus ins Leben
Ohne Verpflichtungen
Ohne Rücksichtnahmen
Hinaus in die Welt
Menschen, Länder
Kulturen entdecken
Einfach ins Blaue
Die Welt erleben
So wie früher
Ganz spontan
In die Sonne
Ohne Plan
Ohne Buchung
Einfach losfahren
Irgendwo anhalten
Übernachten
Genießen
Fremdes kennenlernen
Gemeinsamkeiten erkennen
Menscheln
Lieben, sich anfreunden
Mit fremder Sprache
Sich auf das Ungewisse
Einlassen
Besorgnis vergessen
Hass entfliehen
Landschaft genießen
Anhalten
Wo es schön ist
Ankommen
In der Sonne
Am Meer
In der Freiheit
Copyrights Sabine Adameit

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Zeichen setzen

Empathy

Und dann…
Stehe ich auf
Ziehe mich an
Höre die Nachrichten
Erlebe die Welt
Fern von meiner
Werde demütig
Und dankbar
Leide mit ihnen
Den Vergessenen
Den Opfern
Unserer Politik
Der Egomanen
Der Schmarotzer
Fühle mich hilflos.
Ungerechtigkeit schmerzt
Sie zeigt mir
Meine Machtlosigkeit
Wie kann ich
Mein Leben, diese Welt
Mit der da draußen
In Einklang bringen
Kann ich wirklich nachvollziehen
Was sich dort abspielt?
Ich kann nichts ändern
Ob ich schreie oder weine
Nichts kann ich diesem Leid entgegensetzen
Außer Empathie und Mitgefühl
Außer Beschämung.
Nur eines kann ich tun
Mit meinem Verhalten
Ein kleines Zeichen setzen
In meinem kleinen Umfeld helfen
Wo es mir möglich ist
Ein kleines Lächeln
Tut so gut
Das kostet mich nichts
Menschen zeigen und
Sagen, dass ich sie mag
So wie sie sind
Egal welcher Herkunft
Oder Hautfarbe
Einfach nur da sein
Zuhören, unterstützen
Bestärken, Mut machen.
Liebe und Zuneigung
Kann man nicht verschwenden.
Copyrights Sabine Adameit

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