Schlagwort: Natur (Seite 13 von 15)

Meine kleine Welt

Nights in White Satin

Nacht

Die Sonne geht schlafen
Meine kleine Welt wird ruhig
Es duftet nach Erde und
frisch gemähtem Gras
Sogar die Vögel kuscheln sich im Nest
und lauschen der Stille
Frösche harren der Mitternacht,
um die Stille zu durchbrechen
mit Balzen und Quirreln
Kein Laut,
nur die ewige Stille der Natur,
die sich in erholsamen Schlaf hüllt
Venus schaut auf mich herab,
als ob sie nur für uns scheint.
Kein Stern traut sich,
dieses Funkeln zu stören.
Meine kleine Welt,
ich habe dich gefunden.
©S. Adameit

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Der kleine Tod

Moon

Dämmerung,
die Stunde der Melancholie.
Geist wird ruhig,
Gedanken träge.
Mond steht am Himmel,
Sonne geht unter.
Vorbei, der Tag,
die Sorgen, das Glück,
Stille.
Stimmung im Dämmerzustand,
Gefühle am Zaudern.
Horizont übernimmt
Denken, Fühlen.
Verstand steht still.
Überwältigend dieses Ereignis,
Wenn der Tag geht,
Nacht kleidet sich in dunkle Watte,
übernimmt den Horizont.
Die Sterne wachen allmählich auf,
Mond macht sich stark.
Ein letztes rotes Leuchten
taucht ein in tiefes Schwarz,
bestückt mit strahlenden Schimmern.
Lichter führen durch die Dunkelheit,
wie Glücksmomente
durchs Leben.
Beschützen, behüten
leiten durch die Nacht,
trösten, beruhigen,
führen zum Schlaf,
dem kleinen Tod,
der alles richtet,
der alles wieder gut macht,
der heilt,
der Sorgen, Schmerzen löst
der Bruder des großen,
endgültigen Todes.
Der Freund,
der alles unwichtig macht,
der dich umhüllt,
wie die Nacht,
der dich ins Licht führt,
wie an einem strahlenden Sonnentag,
der dich umarmt und
mit sich nimmt
in eine neue schöne, sorgenfreie Welt.

©S. Adameit

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Stille Nacht

kann so laut sein,

dass sie weh tut.

Zurückgeworfen zu dir,

kein Ausweg,

Du und die Natur,

das Leben im Ursprung,

Du und nur noch Du.

Ungewohnt, beängstigend,

konzentriert

auf das Wesentliche.

Keine Auswege, keine Ausflüchte,

keine Ablenkung, kein Fluchtweg.

Du mit dir, ganz alleine.

Schwarze Nacht,

schöne Nacht,

im Einklang,

so ungewohnt.

Nichts ist mehr wichtig,

nur noch die Stille,

nur noch die Nacht

ohne Sterne,

ohne Halt.

Probleme so klein

und nichtig.

Erkenntnis, Ehrfurcht.

Lichter in der Ferne,

Sanfter Regen,

Grashalme,

die sich unterhalten

sich im Winde wiegen.

Kleiner Mensch

sitzt und staunt,

bewundert, resigniert

vor so viel Größe,

so viel Kraft,

so viel Stille.

in der Nacht.

© Sabine Koss

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