Kategorie: Gegen das Vergessen (Seite 3 von 16)

Wohin gehst du

Earth

Earth

Wohin gehst du

Freiheit
Chancengleicheit
Bildung
Kultur
Demokratie
Wir haben dich so schlecht behandelt
Mit Füßen getreten
Für selbstverständlich gehalten
Verlasse uns nicht
Es gibt so viele
Die dich zu schätzen wissen
Höre nicht auf die Krakeeler
Sie sind nicht die Mehrheit
Sie sind nur laut
Aber durch und durch hohl
Bleib bei uns
Achte nicht auf sie
Lass dich nicht beirren
Wir ehren dich
Und halten dich
Gib uns deine Kraft
Ohne dich
Sind wir verloren.
Copyrights Sabine Adameit

Share this:
Share

Was für eine Zukunft

picsart_01-22-12-29-47

Was für eine Zukunft haben wir
Wenn uns die Vergangenheit einholt
Rassenhass und Holocaust
Keine Begriffe aus der Vergangenheit sind
Fremdem misstraut wird
Unbekanntes verdammt
Wissen nur noch per
Schlagzeilen geholt
Übergriffigkeiten an Frauen
Belächelt werden von Staatsoberhäuptern
Diplomatie ein Fremdwort ist
Religion zur Mordmaschinerie wird
Selbstdarsteller an die Macht kommen
Ohne Kultur, ohne politische Bildung
Wenn nur noch Geld regiert
Menschen das Sagen haben
Die über Leichen gehen
Sich selbst am Nahesten sind
Unwissende, Hilflose, Besorgte
Plakativ für sich vereinnahmen
Um sie dann noch hilfloser
Werden zu lassen
Ohne soziale Absicherung
Was für eine Zukunft erwartet uns
Wenn Barbaren an der Macht sind
Die narzistisch und egozentrisch
Parolen posaunen.
Diese Zukunft liegt
In der Vergangenheit
In der so schreckliche Fehler
Begangen wurden
Gott schütze uns.
Copyrights Sabine Adameit

Share this:
Share

Der Deutsche und seine Kultur

afd

Wir leben „wie Gott in Frankreich“
Satt und ohne große Probleme
Vielleicht mit Geldsorgen und
Schmalem Budget
Aber in jeder Beziehung abgesichert
Wie können wie uns anmaßen
Über Menschen zu urteilen,
Die hungern, dürsten,
Deren Leben bedroht ist
Die existentielle Probleme haben.
Wie arrogant und überheblich
Urteilen Menschen hier in Deutschland
Über Elend, Not und Leid
Von Flüchtlingen und Asylanten.
Neid, Hass und fehlendes Mitgefühl
Schaffen eine Stimmung
Die an üble Historie
Im „deutschen Reich“ erinnert
Religion und Herkunft
Werden angeprangert
Wer sind wir
Uns über andere zu erheben
Nur weil wir
In einem sicheren Land leben
In einer Demokratie, die sogar erlaubt,
Hass zu verbreiten,
Im Namen der so missverstandenen Meinungsfreiheit.
Welch Arroganz, die Demokratie anzugreifen
Die erlaubt, über Menschen zu urteilen,
Die diese Gnade nicht in die Wiege gelegt bekamen
Die nicht bestraft, wenn Menschen
Nur wegen ihrer Herkunft
Als minderwertig bezeichnet werden
Welche oft viel mehr Bildung und Hintergrund,
Als so manch besorgter Bürger haben
Die diese Freiheit der Demokratie
Anzweifeln und mit Füßen treten
Was bildet ihr euch eigentlich ein
Und worauf denn überhaupt?
Ihr seid kaum der deutschen Sprache
Geschweige denn ihrer Rechtschreibung mächtig
Und meint, ihr seid das Volk?
Beruft euch auf jahrhundertelange Bildung und Kultur
Von der ihr auch nur annähernd
Keine Ahnung habt
Ein wahrer besorgter deutscher Bürger
Fürchtet sich vor euch und eurer Demagogie
Vor eurem Gebrüll und euren Parolen
Eurer Unwissenheit und eurer Egozentrik
Eurem Narzismus und eurer Feigheit
Wenn Ihr Herbergen anzündet
Oder nur danebensteht
Und Beifall klatscht
Wenn ihr alles vernichtet
Was nicht eurem kranken Weltbild entspricht.
Was schreit ihr so gerne?
Wir sind das Volk!
Und wisst nicht einmal
Wo und wie dieser Ausruf entstanden ist
Aus einer Hilflosigkeit
Aus einem Widerstand gegen die Diktatur
Aus dem Wunsch nach Demokratie und Mitbestimmung
Nach Freiheit und Gleichheit
Aus der Verzweiflung gegen ein menschenfeindliches Regime.
Ihr seid Abschaum und seid vom Deutschtum
Unserer kulturellen Entwicklung und Bildung
Mit eurem Wunsch nach vermeintlicher Meinungsfreiheit
So weit entfernt
Wie ein Atheist von der Religion
Das deutsche Volk
Schämt sich für euch
Und zwar jeder einzelne betroffene
Gebildete Deutsche mit Kultur.
Copyright Sabine Adameit

Share this:
Share

Awareness

Share this:
Share

Ein bißchen Frieden

1480099310425

Little big world

Weihnachten 1944
(Als ich keinen Urlaub bekam)

Wenn es in der Welt dezembert
und der Mond wie ein Kamembert
gelblich rund, mit etwas Schimmel
angetan, am Weihnachtshimmel
heimwärts zu den Seinen irrt
und der Tag stets kürzer wird –
sozusagen wird zum Kurztag –
hat das Christkindlein Geburtstag!

Ach, wie ist man dann vergnügt,
wenn man einen Urlaubt kriegt.
Andrerseits, wie ist man traurig,
wenn es heißt: „Nein, da bedaur ich!“

Also greift man dann entweder
zu dem Blei oder der Feder
und schreibt schleunigst auf Papier
ein Gedicht, wie dieses hier:

Die Berge, die Meere, den Geist und das Leben
hat Gott zum Geschenk uns gemacht;
doch uns auch den Frieden, den Frieden zu geben,
das hat er nicht fertiggebracht!

Wir tasten und irren, vergehen und werden,
wir kämpfen mal so und mal so …
Vielleicht gibt’s doch richtigen Frieden auf Erden?
Vielleicht gerade jetzt? – – Aber wo? …

Heinz Erhardt

Share this:
Share
« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2020

Theme von Anders NorénHoch ↑

Share