Kategorie: Lyrics (Seite 47 von 67)

Mama, Papa

Forever and Ever I

Forever and Ever

 

So nah seid ihr mir
so fern zugleich
Wie schön wäre es,
wenn ihr bei mir wäret,
so ganz direkt
und körperlich.
Ich sehe euch,
ihr seid bei mir,
aber immer nur in Gedanken,
in meinem Gefühl,
in meinem Gedenken an euch.
In meinem Herzen.

Mama, Papa,
ihr fehlt mir alltäglich,
wie gerne würde ich euch zeigen,
wie gut es mir geht,
dank euch und eurer Unermüdlichkeit
immer für uns da zu sein,
alles für uns zu tun.
Und nun haben wir es geschafft,
dank euch,
unseren Weg zu finden.
Nun seid ihr nicht mehr bei uns.
Aber immer mit uns,
in unseren Herzen.
Alles was geschieht,
geschieht mit euch,
durch euch.

Mama, Papa,
vergessen werde ich euch nie,
auch wenn ich euch nicht sehe,
ich weiß, ihr lächelt
und freut euch mit uns.
Ich danke euch,
dass ihr euer Leben
für eure Kinder geopfert habt.
©S.Adameit

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Ohne Mensch

Nature IV

Nature

 

Kennst du
die absolute Stille
einfach nur im Garten liegen
alles ist ruhig
kein Vogel zwitschert
kein Fuchs, der bellt
kein Hirsch, der brunft.
Einfach nur still.
Ruhig und besonnen.
Der Mond ganz sanft.
Sterne säuseln.
Mücken, die sich der Stille nicht anpassen wollen.
Dennoch Ruhe, Gelassenheit,
Sanftmut, Frieden.
So einfach.
Nacht, Mond,
Natur, mehr nicht.
Ohne Mensch kann die Welt
so wunderschön sein.
©S.Adameit

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Ich weine

Ich weine

Ich weine

 

Schwarzer Himmel
die ersten Sterne im Dunkeln.
Mond gibt alles
in voller Größe,
Runde und Schönheit.
Ich sitze hier im Garten
und darf diese Schönheit bewundern.
Ein Krimi zeigt gerade sehr realistisch,
wie Kinderhandel in höchsten
Kreisen ganz normal abläuft.
Erdogan hat gerade 36.000
Dozenten und Studenten verhaftet
bzw. des Amtes enthoben.
Ein Mensch hat heute mit einer Axt
Menschen getötet und verletzt.
Beim Feuerwerk in Nizza
wurden Hunderte von Menschen
von einem Menschen in einem LKW überrollt.
Mir geht es so gut.
Ich lebe in einem freien Land.
Ich wohne sicher.
Mir kann nichts passieren,
aber ich weine.
Ich weine jeden Tag,
wenn ich die Nachrichten höre.
Kinder werden misshandelt,
Tiere gequält,
auf you tube und Facebook
kann man alle Grausamkeiten verfolgen.
Jeden Tag Nachrichten
über misshandelte Menschen,
verrückte Machtinhaber,
die ihre Allgewalt ausnutzen
und sei es im Namen eines Putsches.
Jeden Tag brennen Flüchtlingsheime,
jeden Tag ertrinken Menschen,
weil sie vor Krieg fliehen,
jeden Tag werden Menschen erschossen,
misshandelt, vergewaltigt,
im Namen einer Religion,
eines Führers,
eines „Vaterlandes“.
Ich sitze hier
und bewundere den Mond,
still und beruhigend,
Vertrauen einflößend.
Weit weg, strahlend,
beruhigend, er sieht auf unsere Welt
und bleibt kühl und neutral.
Heute abend bleibe ich es auch.
Ich genieße einfach,
was Gott uns geschenkt hat.
Aber ich weine,
was wir aus dieser Welt
gemacht haben.
©S.Adameit

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Redet nicht

Ich erlaube mir

Redet nicht

 

Ich bin überheblich
und arrogant
ich maße mir an,
mich zu erheben
über Meinungen,
die nach Freiheit schreien,
ohne zu wissen,
was das heißt.
Ich erlaube mir,
mich zu entscheiden,
auf Kommentare nicht einzugehen,
wenn sie rassistisch und
unreflektiert geäußert werden.
Ich erlaube mir,
meine Meinung
ganz klar zu äußern,
mitzuteilen, dass ich nicht schweige,
wenn Menschen auf der Flucht sind,
weil wir Waffen liefern,
und dadurch Kriege initiieren,
Die Pflicht haben,
Kriegsopfer aufzunehmen.
Grenzen zu öffnen,
wenn wir Leid entstehen lassen,
das ohne unsere Gier
und Waffenlieferungen
nicht entstanden wäre.
Heuchelei,
wenn wir nun gnädig Flüchtlinge aufnehmen.
Ehrlicher wäre es,
keine Waffen zu liefern
und damit dem Frieden zu dienen.
Hört auf, vom Frieden
zu reden,
tut etwas gegen die Waffenlobby
Redet nicht,
diskutiert nicht.
Bezieht Stellung.
Politik, Partei,
Volk!
©S.Adameit

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Ich bin Deutsch

Deutschtümelei

Deutschtümelei

Ich habe nichts,
nur mein Dach über dem Kopf,
die Miete zahlt der Staat,
aber er reglementiert mich.
Ich habe nur mein Bier
und meine Zigaretten.
Und meine Kinder,
aber die sind ja auch
nichts geworden.
Bälger, elende.
Ich habe Kumpels
aus der Nachbarschaft,
ich weiß,
wo es lang geht.
Ich habe nichts
ich bin nichts
ich kann nichts,
aber ich bin Deutsch.
Ist das nichts?
Ich bin stolz darauf,
Ich bin besser,
als diese Kanacken,
die wollen ja nur mein Geld,
ich kriege keine große Wohnung,
obwohl ich schon eine habe.
Ich bin besorgt,
dass meine Heimat überfremdet wird,
dass der Islam kommt,
obwohl ich nicht mal
das Christentum kenne.
Aber ich habe Angst.
Was ist, wenn Gott,
den ich nicht kenne,
nun Allah heißt?
Das kann jedenfalls
nichts Gutes bringen,
weil ich es ja nicht kenne,
genauso wenig wie Gott,
aber damit bin ich ja wenigstens
groß geworden.
Und deutsch ist nun mal deutsch,
was auch immer das heißen mag.
Aber damit bin ich groß geworden,
in einem Land,
das mich versorgt.
Und nun sollen Fremde versorgt werden?
Nachbarn, die Tiere schächten,
die Massentierhaltung nicht kennen.
Aber das ist anders,
das kenne ich nicht.
Ich bin besorgt.
Ich habe Angst.
Ich mag nicht,
was ich nicht kenne.
Jeder ist sich selbst der Nächste.
Lasst mich in Ruhe,
mit euren Problemen,
ich habe selber genug davon.
Stress mit dem Jobcenter
und deren Auflagen.
Was wollen die eigentlich von mir?
Das Geld steht mir zu.
Schließlich bin ich Deutscher.
Am besten,
wir haben bald wieder
eine Diktatur,
wie früher,
da war die Welt noch in Ordnung.
©S.Adameit

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