Kategorie: Lyrics (Seite 50 von 67)

Butter fly

Butter flieg
schmettert der ling
Affe mault grummelnd
Lurch schwänzelt vor sich hin
Wurz kann darüber nur lächeln
Bär schleckt am Eis
Butter mag er gar nicht
Löwe zahnt grad
schläft bis sieben
Hörnchen eicht den Wecker
Quappe kault im Wasser
Frosch sammelt das Laub
mit Käfer, aber nur im Mai.
Gemeinsam beten sie die Sonne an
und hauchen einander zu:
vergiss mein nicht
fly Butter, fly

©S. Adameit

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Ode an den Rotwein

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Vino Rosso

 

Rot , belebend
kräftige Frucht
Trauben der Sonne
Elegie und Tröster
Genuss pur
Würze und Sonne
Lebensblut,
Kraft und Farbe,
Tiefe und Abgang,
schmatzen, gurgeln,
süffeln, genießen,
schnalzen, schlürfen.
Vino Rosso,
Kultur und Wonne.
In Maßen, unvergleichlich,
im Übermaß gefährlich.
Genuß pur
am Abend bei Sonnenuntergang.
Cheerio rote Sonne,
es lebe der Mond
der Kalte.
Deine Wärme
macht ihn zur Schönheit,
auch wenn er noch so
hart das Innerste berührt.
Rotwein verwöhnt,
von Sonne und Leben,
nimmst und gibst es.
Du willst verstanden sein
in allen Facetten.
Kein Getränk,
eine Philosophie,
eine Lebenseinstellung.
Eine Prüfung,
nimm mich,
genieße mich,
aber achte mich.
Vino Rosso
Geschmack und Verführung
Harmlose Traube
Wirst du zur Sucht,
ist das Schönste,
was du zu bieten hast
vergeudet, verschwendet.
Vino Rosso,
dich muss man zu nehmen wissen.
Genau wie
das Blut des Lebens,
fließt du durch den Körper,
den Geist.
Herz wird warm,
Gedanken weich,
machst mich leicht,
bist Inspiration.
À votre santé!
Muse und Verführung
in einem Glase,
in einem Schluck
bist du einzigartig,
fruchtig und labend.
Ich trinke auf dein Wohl,
Genießer und Spender
ein Prosit auf die Wonne.
Eine Mahnung an die Völlerei.
Vino Rosso
Geliebt gibst du Leben,
verführt kannst du es nehmen.
Treuer Begleiter,
für jeden,
der dich zu nehmen weiß.
Copyright S. Adameit

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Vaterland

Deutschtümelei

 

Gefühle niederschreiben
Gedanken in Worte fassen
Kleine Problemchen
Große Sorgen
Verdrängen war gestern
Welt ist durcheinander gepurzelt
Normen gesprengt
Beleidigen, verletzen,
niedermachen, kleinkriegen
Alles erlaubt,
aber nicht toleriert.
Moral am Boden
Ethik, wo bist du?
Kultur und Aesthetik
Werte, alles vergessen
oder nie besessen?
Heine, Hesse,
Frisch und Kafka
Nie gelesen
oder nie verstanden?
Deutschtümelei und Hass.
Ist das nun unsere Kultur?
Dummheit und Gegröhle übernehmen
im Namen des Vaterlandes.
Vater beschützt, er zerstört nicht.
Welch erhabene Worte
Gekreische von Kleingeistern.
Mein Vaterland schweigt nicht
es sorgt sich,
ohne besorgt zu sein.
Es ist stolz auf seine Denker
und seine Kultur.
Es zerbricht an Rassismus
an Egoismus und Hass.
Rohheit, Dummheit
wirst du nun
das neue Vaterland?

Copyright S. Adameit

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Meine kleine Welt

Nights in White Satin

Nacht

Die Sonne geht schlafen
Meine kleine Welt wird ruhig
Es duftet nach Erde und
frisch gemähtem Gras
Sogar die Vögel kuscheln sich im Nest
und lauschen der Stille
Frösche harren der Mitternacht,
um die Stille zu durchbrechen
mit Balzen und Quirreln
Kein Laut,
nur die ewige Stille der Natur,
die sich in erholsamen Schlaf hüllt
Venus schaut auf mich herab,
als ob sie nur für uns scheint.
Kein Stern traut sich,
dieses Funkeln zu stören.
Meine kleine Welt,
ich habe dich gefunden.
©S. Adameit

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Begehren

Der erste Blick
das Strahlen in deinen Augen
Erste Berührung
geht durch und durch
Körper vibriert
heiße und kalte Schauer
wie elektrifiziert.
Diese Stimme, dieses Timbre,
deine Worte, warm, weich
durchdringend durch die harte Schale,
die ich mir im Laufe des Lebens
zugelegt habe.
Kleinste Berührungen
ganz wie früher
als Teenager
lassen erzittern
schlagen ein wie Blitze
vergleichbar mit Sommergewittern
im April, Hagel, Schauer,
Sonne, Schnee
alles vereint in
unserem Begehren.
©S.Adameit

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