Autor: Sabine Adameit (Seite 132 von 156)

Tod, Schmerz, Leid,
wo auch immer auf der Welt,
erzeugt von Menschen,
von Dummheit, Ignoranz
und Geldgier,
Hass, Neid oder
Sendungsbewußtsein.
Tod, Schmerz, Leid,
Schrecken von
Menschenhand erzeugt.
Von verirrten Gemütern
im Namen eines
goldenen Kalbes,
im Namen einer
falsch verstandenen Religion.
Menschen zerstört
von Menschenhand.
Töten, Schlachten, Morden,
Hand an sich legen,
im Namen Gottes.
Wie kann Mensch
solch Irrwege gehen?
Wie kann ich dem
entgegentreten,
was kann ich dem entgegnen?
Die einzige Antwort,
die ich finde,
entspringt aus Herz,
Gefühl und Liebe.
Entspringt aus dem,
was mir mein
allmächtiger Gott
jedem Menschen
in die Wiege legt…
Liebe deinen Nächsten,
wie dich selbst.
Armer Mensch,
der du keine Liebe für dich findest.
©Sabine Adameit

Der erste Schritt,
unbeholfen,
immer mit Stolpern verbunden,
führt zum Fall.
Der zweite Schritt,
zaghaft, behutsam,
manchmal gelingt er.
Der dritte Schritt,
überlegt und wohl gesetzt,
viel wagender und
von Erfolg gekrönt.
Aus Schritten entsteht der Gang,
schwankend erst,
behutsam,
dann bedacht und aufrecht.
Mutig setze ich
Schritt vor Schritt,
immer wieder neu.
Der Gang hinein
ins Unerforschte,
Unbekannte,
in eine Zukunft,
die ich gestalte,
die geschrieben steht,
schon lange,
bevor ich sie kenne.
©Sabine Koss
Zwei Herzen
Immer wieder ausprobiert,
so oft fehlgeschlagen.
Aufstehen, weitermachen.
Nicht den Mut verlieren,
nie die Hoffnung aufgeben.
Bis zur Verzweiflung,
Alleinsein geübt,
möglichst noch,
ohne sich einsam zu fühlen.
Individualität gelebt,
Standfestigkeit,
Entscheidungskraft, Stärke
und Willenskraft.
Alles kann ich schaffen.
Alles bekomme ich hin.
Alleine, ohne Hilfe,
es wird schon gehen.
Ein langes Leben
gekämpft, resigniert,
gewehrt und aufgegeben.
Gewünscht und gehofft.
Wie schwer habe ich mir
mein Leben gemacht.
Nun weiß ich,
wir haben nur auf uns gewartet,
so lange brauchten wir,
um zu verstehen,
dass wir auf dieser Welt sind,
um uns zu finden.
Zwei Herzen
in einer großen Seele.
©Sabine Koss


