Kategorie: Lyrics (Seite 57 von 67)

Später

Meine kleine Diva,

sie, die es nie war,

pellt sich in ihre

Leberwurst, kriecht

in ihre Hülle.

Schmollt im Kämmerlein,

wo sie jammern kann,

ohne zu verletzen,

denn das würde auch sie

dann schmerzen, weil

schnell Worte fallen,

die einfach nur

weh tun sollen.

Tränen werden sie benetzen,

denn die Welt ist so ungerecht,

speziell diese eine, jene,

welche, die so unbarmherzig,

böse vermeintliche

Wahrheiten verbreitet

und sie verleitet zu

Stichen, Hieben,

Bösartigkeiten, die

gar nicht artig sind.

Krüllt sich in die Ecke

und hadert mit mir

und überhaupt mit allem.

Später werden wir

darüber lachen und

unsere Scherze machen.

Später, wenn wir uns

in die Arme nehmen,

wenn das Feuerwerk vorbei ist.

Später wissen wir,

wie albern wir wieder waren,

wie unnötig solch Explosionen sind,

wie unwichtig es war,

sich so zu ärgern,

einfach lächerlich.

Später werden wir

uns wieder nah sein

und wissen,

was wirklich wichtig ist.

©Sabine Adameit

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Sag mir

Wenn ein Leben stirbt,
dann stirbt ein Teil von mir.
Dann spüre ich,
wie kostbar meine Zeit ist.
Jede Sekunde, jede Minute,
wahrnehmen, mitnehmen,
aufnehmen, genießen.
Eine kurze Sequenz,
gefüllt mit Freude,
so vielen schönen Erlebnissen,
mit Krankheit und Kummer.
Mein Leben gebe ich dir
und dir und dir.
Immer wieder würde ich es tun,
für dich,
für das,
was ich liebe.
Für das,
was mein Leben so bereichert,
für das,
was mich ausfüllt.
Für das was mir guttut,
damit ich dir Gutes tun kann.
Gib mir ein Zeichen,
sag mir, wenn du nicht mehr kannst.
Kämpfe nicht für mich,
nur für dich,
wenn du noch willst,
wenn du noch kannst.
Es ist deine Entscheidung.
Ich nehme sie an.
Wir lasen gemeinsam
ein wunderschönes Buch,
sag mir,
wenn du die letzte Seite liest.

©Sabine Adameit

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Leben, wann lass ich dich gehen

Hoffen Bangen
Angst und Warten.
Leben, willst du mich?
Will ich noch?
Kann ich, darf ich?
Buch, was steht geschrieben?
Habe ich noch Zeit?
Leben, sag mir,
was soll ich noch tun?
Leben, sag mir,
ist es getan?
Bangen, Warten,
Hoffen und Fragen.
Wann ist die richtige Zeit
zu sterben?
Wann lass ich gehen,
wann kämpfe ich noch?
Wann darf ich mich wehren,
wann muss ich aufgeben?
Leben, so schön,
so begehrenswert.
Leben, so hart,
so grausam.

Leben sag,
wann lass ich dich gehen?

©Sabine Adameit

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Sturm I

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Wolken

Der Mond hat ein Tempo heute,
die Wolken flüchten vor ihm,
die Sterne halten sich wacker.
Sie lassen sich nicht vertreiben.

Sturm du wildes Element,
musst unbedingt deinen Kopf durchsetzen.
Fegst durch die Weiden,
zerrst an den Bäumen.

Nimmst alles mit,
was dir nichts entgegensetzt.
Wild und ungestüm,
wie ein junges Fohlen.

Tobst und wütest,
lärmst und stiebst,
als ob es nur noch dich gibt,
den Gewaltigen, den Unerbittlichen.

Reinigst, räumst auf,
ohne zu fragen,
pfeifst dein Lied,
in allen Oktaven.

Sturm, du Macht der Natur,
du Herrscher über die Stille,
du Hand Gottes.
Machst, was du willst.

Nach dir kommt die Ruhe,
der Frieden, alles gereinigt,
fein sortiert und aufgeräumt.
Nun können wir neu beginnen.

Copyrights S. Adameit

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Glücklich sein

Glück

das Gefühl

einfach so

du bist da

es geht mir gut

ich bin zufrieden?

Nein, viel zu wenig

um diese Tiefe

auch nur annähernd

zu beschreiben

Es ist wie

high sein

ungedopt

wie mit

allen Sinnen

sich und

sein Umfeld genießen

ganz mit sich

im Reinen

Glück

das einfach so

in mich hineinfließt

das einfach so

leuchtet, strahlt

einfach so

von innen

Glück

das größte Gefühl

das Schönste

das Unverdiente

eben einfach

Glück.

©Sabine Adameit

 

 

 

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