Sturm I

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Wolken

Der Mond hat ein Tempo heute,
die Wolken flüchten vor ihm,
die Sterne halten sich wacker.
Sie lassen sich nicht vertreiben.

Sturm du wildes Element,
musst unbedingt deinen Kopf durchsetzen.
Fegst durch die Weiden,
zerrst an den Bäumen.

Nimmst alles mit,
was dir nichts entgegensetzt.
Wild und ungestüm,
wie ein junges Fohlen.

Tobst und wütest,
lärmst und stiebst,
als ob es nur noch dich gibt,
den Gewaltigen, den Unerbittlichen.

Reinigst, räumst auf,
ohne zu fragen,
pfeifst dein Lied,
in allen Oktaven.

Sturm, du Macht der Natur,
du Herrscher über die Stille,
du Hand Gottes.
Machst, was du willst.

Nach dir kommt die Ruhe,
der Frieden, alles gereinigt,
fein sortiert und aufgeräumt.
Nun können wir neu beginnen.

Copyrights S. Adameit

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2 Kommentare

  1. Die Macht des Sturmes gut gefühlt.
    Nimmt mich mit in dieses starke Phänomen.

1 Pingback

  1. Sturm – Emotions

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