Kategorie: Lyrics (Seite 58 von 67)

Armer Mensch

Tod, Schmerz, Leid,

wo auch immer auf der Welt,

erzeugt von Menschen,

von Dummheit, Ignoranz

und Geldgier,

Hass, Neid oder

Sendungsbewußtsein.

Tod, Schmerz, Leid,

Schrecken von

Menschenhand erzeugt.

Von verirrten Gemütern

im Namen eines

goldenen Kalbes,

im Namen einer

falsch verstandenen Religion.

Menschen zerstört

von Menschenhand.

Töten, Schlachten, Morden,

Hand an sich legen,

im Namen Gottes.

Wie kann Mensch

solch Irrwege gehen?

Wie kann ich dem

entgegentreten,

was kann ich dem entgegnen?

Die einzige Antwort,

die ich finde,

entspringt aus Herz,

Gefühl und Liebe.

Entspringt aus dem,

was mir mein

allmächtiger Gott

jedem Menschen

in die Wiege legt…

Liebe deinen Nächsten,

wie dich selbst.

Armer Mensch,

der du keine Liebe für dich findest.

©Sabine Adameit

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Zukunft

Der erste Schritt,

unbeholfen,

immer mit Stolpern verbunden,

führt zum Fall.

Der zweite Schritt,

zaghaft, behutsam,

manchmal gelingt er.

Der dritte Schritt,

überlegt und wohl gesetzt,

viel wagender und

von Erfolg gekrönt.

Aus Schritten entsteht der Gang,

schwankend erst,

behutsam,

dann bedacht und aufrecht.

Mutig setze ich

Schritt vor Schritt,

immer wieder neu.

Der Gang hinein

ins Unerforschte,

Unbekannte,

in eine Zukunft,

die ich gestalte,

die geschrieben steht,

schon lange,

bevor ich sie kenne.

©Sabine Koss

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Zwei Herzen

Immer wieder ausprobiert,

so oft fehlgeschlagen.

Aufstehen, weitermachen.

Nicht den Mut verlieren,

nie die Hoffnung aufgeben.

Bis zur Verzweiflung,

Alleinsein geübt,

möglichst noch,

ohne sich einsam zu fühlen.

Individualität gelebt,

Standfestigkeit,

Entscheidungskraft, Stärke

und Willenskraft.

Alles kann ich schaffen.

Alles bekomme ich hin.

Alleine, ohne Hilfe,

es wird schon gehen.

Ein langes Leben

gekämpft, resigniert,

gewehrt und aufgegeben.

Gewünscht und gehofft.

Wie schwer habe ich mir

mein Leben gemacht.

Nun weiß ich,

wir haben nur auf uns gewartet,

so lange brauchten wir,

um zu verstehen,

dass wir auf dieser Welt sind,

um uns zu finden.

Zwei Herzen

in einer großen Seele.

©Sabine Koss

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Mein kleines Leben

Mein Mann

Meine Katzen

Mein Auto

Mein Zuhause

Meins?

Unseres?

Wer gehört wem?

Was ist das für eine Bezeichnung?

Meins, seins, unseres?

Eine Gnade,

die uns geschenkt wurde.

Nie ist sie mein,

sie ist für mich,

für uns,

geliehen, geschenkt,

aber nie Besitz.

So viel Schönes,

so viel Gutes,

so viel Harmonie

ist zu viel

für einen kleinen Menschen,

wenn er das Leid

um sich herum sieht.

Ungerechte, grausame Welt,

die mir erspart bleibt,

weil ich in einem Land

geboren wurde,

das mir Freiheit erlaubt,

das im Frieden lebt.

Weil ich Eltern hatte,

die mich liebten,

alles für mich opferten.

Ich schließe die Tür

vor der schrecklichen Welt,

mupfel mich ein

in meinem Zuhause.

Das Böse,

das Schreckliche

lasse ich nicht hinein.

Ach, könnte es

doch jeder so handhaben.

Tür zu,

grausames Leben,

bleibe mir erspart.

Es bleibt,

tiefe Dankbarkeit,

für diese Gnade.

©Sabine Koss

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Im Namen der Liebe

…übernimmt man eben gerne diese Floskel,

man sieht sie überall,

man liest die Worte.

Und denkt,

so muss es sein,

weil es über Medien

publiziert wird.

Im Namen der Liebe?

Tust du mir weh,

missverstehst du mich,

denkst du,

es gibt nur einen Weg.

Meinst du,

es gibt nur deine Art von Liebe?

Geschieht so viel Unglück,

wird misshandelt, getötet.

Im Namen der Liebe

werden Tiere überfüttert,

geschlagen, getreten,

weil Erziehung muss wehtun,

werden Menschen kleingemacht,

niedergetrampelt, gedemütigt,

verleumdet und verbrannt.

Im Namen der Liebe findet

so viel Unglück statt,

wie in der Religion,

wenn sie denn fanatisch wird,

und sich entfernt,

von ihrer wahren Bedeutung.

Im Namen der Liebe,

erinnert euch,

es gibt nur eine Liebe,

die ist bedingungslos,

sie fordert nicht,

sie erwartet nichts,

sie ist einfach nur

Liebe.

©Sabine Koss

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